Schockierende Enthüllung: Nachlässigkeit des Physiotherapeuten führt zu Doping-Skandal für Tennisstar
In einem skandalösen Wendepunkt hat der ehemalige Fitnesscoach des weltbesten Tennis-Spielers Jannik Sinner, Umberto Ferrara, schwerwiegende Vorwürfe der Nachlässigkeit gegen den Physiotherapeuten Giacomo Naldi erhoben. Diese Nachlässigkeit soll dazu geführt haben, dass Sinner in zwei separaten Dopingtests positiv auf eine verbotene Substanz getestet wurde.
Der amtierende Weltranglisten-Erste geriet in die Kontroversen, nachdem er im März letzten Jahres positiv auf Clostebol, eine verbotene Substanz, getestet wurde. Trotz der Vorwürfe entging Sinner einer Sperre, als die International Tennis Integrity Agency (ITIA) ihn von jeglichem Fehlverhalten freisprach. Die Verteidigung des Spielers argumentierte, dass die Substanz durch Kontakt mit seinem Physiotherapeuten Naldi in seinen Körper gelangte, der ein Spray zur Behandlung einer Fingerverletzung verwendete.
Nach der Entscheidung der ITIA forderte die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) eine Anfechtung des Urteils und eine zweijährige Sperre für das junge Tennis-Talent. Schließlich wurde jedoch eine Einigung zwischen WADA und Sinner erzielt, die dazu führte, dass der Spieler im Rahmen des Abkommens für drei Monate pausieren musste.
In einem kürzlichen Interview mit der italienischen Publikation La Gazzetto dello Sport enthüllte Ferrara, der ehemalige Fitnesscoach, dass er Naldi die Verwendung von Trofodermin zur Behandlung einer Fingerverletzung empfohlen hatte, ihn jedoch ausdrücklich angewiesen hatte, jeglichen Kontakt mit Sinner zu vermeiden. Trotz Ferraras klarer Kommunikation soll Naldi angeblich die Anweisungen nicht befolgt haben und später behauptet haben, er könne sich nicht daran erinnern, über die damit verbundenen Risiken informiert worden zu sein.
„Ich war sehr klar in der Kommunikation mit Naldi über die Art des Produkts und dass es nicht notwendig war, es mit Jannik in Kontakt zu bringen“, betonte Ferrara. „Tatsächlich erlaubte ich, dass es nur in meinem persönlichen Badezimmer verwendet wird.“
Dieser Skandal dient als eindringliche Erinnerung an die Bedeutung der Einhaltung der Anti-Doping-Vorschriften im Profisport und die schweren Folgen von Nachlässigkeit bei der Aufrechterhaltung einer sauberen Sportumgebung.