Schockierende Enthüllungen: Jannik Sinners Doping-Skandal vertieft sich
In einem skandalösen Wendepunkt hat Jannik Sinners ehemaliger Fitnesstrainer, Umberto Ferrara, sein Schweigen über die verbotene Substanz, die im System des Tennisstars gefunden wurde, gebrochen. Ferrara behauptete, dass er den ehemaligen Physiotherapeuten Giacomo Naldi gewarnt habe, das Trofodermin-Spray von Sinner fernzuhalten und betonte die Wichtigkeit, es nicht mit dem Athleten in Kontakt kommen zu lassen. Sowohl Ferrara als auch Naldi wurden aus Sinners Team entlassen, nachdem er im März 2024 positiv auf die verbotene Substanz Clostebol getestet wurde.
Obwohl Sinner zunächst von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen wurde, verbüßt er nun eine dreimonatige Sperre nach einem Einspruch der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) beim Internationalen Sportgerichtshof (CAS). WADA argumentierte, dass Athleten Verantwortung für die Handlungen ihrer Teammitglieder übernehmen müssen. Die Kontamination trat auf, als Naldi, der das Trofodermin-Spray auf sich selbst nach Ferraras Vorschlag angewendet hatte, versehentlich Spuren von Clostebol während einer Massage in Indian Wells im letzten Jahr an Sinner weitergab.
Ferrara verteidigte seinen Besitz des Sprays und erklärte, dass es ihm als unterstützendes Medikament für eine chronische Krankheit verschrieben wurde. Er betonte, dass er es immer mit Vorsicht behandelt habe und es niemals direkt an Naldi für Sinners Verwendung gegeben habe. Der Trainer äußerte Schock und Unglauben, als er von Sinners positiven Testergebnissen und dem anschließenden Zusammenhang mit dem Trofodermin-Spray erfuhr.
Sinner, ein prominenter dreifacher Grand-Slam-Champion, hat der dreimonatigen Sperre, die vom CAS verhängt wurde, zugestimmt und wird voraussichtlich Anfang Mai bei den Italian Open zurückkehren. Der sich entfaltende Skandal hat Schockwellen durch die Tenniswelt gesendet und Fragen zur Verantwortung und Transparenz im Profisport aufgeworfen.